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Neuseeland, die Nordinsel – Februar/März 2009
Ein Reisebericht von Yvonne und Thorsten
16.02.09, Flug nach Neuseeland:
Wir flogen zunächst von Frankfurt nach London Heathrow. Um ca. 19 Uhr erfolgte dann unser Weiterflug mit einer 747-400 der Air New Zealand nach Hongkong. An Bord der Maschine war soweit alles prima, der Sitzabstand in der Economy Class ist hervorragend. Man kann sogar ganz bequem die Beine übereinander schlagen. Der Service war gut und das Personal sehr freundlich. Jeder hatte seinen eigenen Monitor im Sitz und das multimediale Angebot war auf dem aktuellen Stand. Wenn es etwas zu bemängeln gibt dann, das es keine Menükarten gibt wie Beispielsweise an Bord der Qantas Flüge. Die Menüauswahl würde nur übers Mikrofon durchgesagt und wenn man dann gerade schlief wusste man nicht was einen erwartet.
17.02.09 Ankunft am Flughafen Hongkong
Wir hatten lediglich 2 Stunden Aufenthalt, somit fällt das Resümee kurz aus. Die Toiletten waren sehr sauber und wurden regelmäßig gereinigt, das gilt es hier besonders hervorzuheben. Im Vergleich zum Flughafen in Singapur wirkt Hongkong doch eher trostlos.
18.02.09: Ankunft am Flughafen Auckland
Es wurde alles sehr hektisch – ab durch die Kontrollen, Gepäck abholen, zu Fuß (da keine Busse fuhren!) zum Domestic Terminal, das Gepäck wieder abgeben und in unseren Flieger nach Wellington einchecken. Das alles war mit nur 1 Stunde Aufenthalt sehr knapp bemessen und man kommt bei schwülen Temperaturen gehörig außer Puste. In letzter Sekunde haben wir es dennoch hinbekommen und saßen im Flieger Richtung Wellington.
Landung in Wellington: Wir hatten eine softe Landung bei strahlend blauen Himmel, was hier nicht alltäglich ist. „Wild at Heart“ – So der Slogan des Flughafens Wellington lässt ahnen warum. Durch die, vor der Stadt gelegene, Cook Strait zieht es manchmal wie durch einen Kamin, was diese Wasserstraße zu einer der stürmischsten der Welt macht. Es pfeift einem jederzeit eine frische Brise um die Nase und man bekommt ein Gefühl dafür warum man die Stadt auch „Windy Wellington“ nennt. Zu unserem Leidwesen fehlte am Gepäckband ein Koffer. Er kam dann mit der nächsten Maschine und 1 Stunde Verspätung nach. Wir nahmen den Bus in die Stadt, dies ist auch zu empfehlen da die kleine Shuttleservices doch recht teuer sind. Im inneren der Linienbusse gibt es keinerlei Haltestellenanzeigen, man sollte schon vorher wissen wo man raus muss oder dem Busfahrer Bescheid geben wo man raus möchte damit er einem rechtzeitig ein Zeichen geben kann.
Unser erstes Hotel, das Holiday Inn Wellington lag sehr zentral, direkt am Hafen. Von einigen Zimmern aus hat man einen herrlichen Blick über die Hafenbucht nach Oriental Bay. Unser Zimmer im 6 Stock hatte glücklicherweise solch` einen wunderschönen Ausblick über die Bucht. Das Zimmer war sehr geschmackvoll eingerichtet mit 2 großen Betten, einer Küchenzeile und einem tollen Badezimmer. Wir ruhten uns kurz aus, machten uns frisch und gingen los um die Stadt zu erkunden. Wir verschafften uns zunächst einen groben Überblick über die Innenstadt und spazierten am Hafen entlang auf der Suche nach einem Restaurant. Wir fanden dann auch eines, aber nicht am Hafen sondern in der Cuba Street. Das „Matterhorn“ ist ein 1963 von Schweizern gegründetes Restaurant. Ein echter Geheimtipp, im oberen Preissegment angesiedelt überzeugte es uns durch eine erstklassige Küche und sehr freundlichen Service in lockerer Atmosphäre.
19.02.09:
Am morgen besichtigten wir das Te Papa Nationalmuseum. Es liegt direkt am Hafen und der Eintritt ist kostenlos. Das Museum ist sehr Sehenswert und man erfährt eine Menge über Land & Leute sowie Flora & Fauna. Kuriose Randgestalten sind ein Rind aus Cornedbeef Dosen und der Kakapo ( ein sehr seltener Papagei der sich trotz eines aufwendig hergestellten Ejakulations-Helmes nicht zur Fortpflanzung bewegen lässt). Danach ging es mit der Cable Car direkt von der Fußgängerzone hoch zum Botanischen Garten. Von dort oben hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt und den Hafen. Vom Botanischen Garten aus sollte man den Fußweg zurück in die Innenstadt wählen. Man durchquert dabei terrassenförmig angelegte Parklandschaften mit herrlichen Rosengärten und wunderschönen Blumenbeeten. Ebenfalls Sehenswert ist der Bolton Memorial Park, ein Friedhof der ersten Siedler. Wieder am Holiday Inn angekommen schnappten wir unsere dort deponierten Koffer und machten uns auf zu unserer nächsten Unterkunft. Die Tinakori Lode liegt unweit des Holiday Inn und man kann die Strecke durchaus zu Fuß zurücklegen.
Tinakori Lodge: Wir wurden sehr herzlich von Linda, der Frau des Managers, empfangen. Unser Zimmer war im 1. Stock. Es war etwas klein aber dennoch sehr niedlich mit Blümchentapete, ganz im Laura Ashley Stil eingerichtet. Das Zimmer sowie das Bad waren sehr sauber. Insgesamt lässt sich sagen dass es sich hier um eine sehr charmante landestypische Unterkunft handelt, bei der man bedenken muss dass es sich um ein historisches Gebäude handelt. Mit anderen Worten hier zieht es durch das Fenster und der Boden knarrt – pure Romantik für den der es mag. Das Frühstück wird an einem großen Tisch mit den anderen Gästen zusammen eingenommen. Wer also morgens nicht viel redet und das schon erst recht nicht in einer Fremdsprache, lieber nach einer anderen Unterkunft um sehen. Das Angebot reicht von Müsli, Croissants bis zum frischen Rührei mit Speck. Wenn alle Gäste gleichzeitig zum Frühstück kommen wird es etwas eng, aber dann kann man die Zeit schön im Wintergarten mit Zeitungslesen überbrücken. Zum Abendessen besorgten wir uns etwas typisch neuseeländisches, Fish`n`chips & Gingerbeer. Hmmm sehr lecker aber ein echter Herzinfarkt serviert in einer Pappschachtel.
Rugby: Ein Profi Rugbyspiel in Neuseeland live zu sehen ist einfach ein tolles Erlebnis. Wir saßen in der ersten Reihe und das für schlappe 34 NZD. Die Karten hatten wir uns schon vor Reiseantritt über das Internet bestellt und konnten Sie uns auch direkt ausdrucken. Das eTicket verhindert lästiges Anstehen und lange Wartezeiten. Sollte es verloren gehen, kein Problem die Pdf-Version des Tickets kann man sich jederzeit wieder ausdrucken und das von jedem Rechner der Welt. Es spielten die Hurricanes (Wellington) gegen die Highlanders (Otago). Wellington gewann ganz knapp in aller letzter Sekunde. Vor jedem Rugbyspiel gibt es Aufführungen der Maoris, somit sind Kulturelle Darbietungen wie etwa der Kriegstanz im Preis mit einbegriffen.
20.02.09:
Leider begann dieser Tag mit schlechtem Wetter. Bei nachlassendem Regen machten wir uns auf den Weg in die Stadt zum „shoppen“. Das Mittagessen nahmen wir in einem Irish Pub ein, es gab Burger mit Salat und dazu ein leckeres Irish Stout. Nach dem Lunch ging es dann zurück zur Lodge um uns fertig zu machen für das abendliche Rugbyspiel im Westpac- Stadium. In der Lodge erwartete uns bereits Neville der Lodge Manager, der uns zum Rugbyspiel begleitete. Er ist selbst begeisterter Rugbyfan und hat natürlich Dauerkarten für die Heimspiele seines Lieblingsvereins, den Wellington Hurricanes. Auf dem Weg zum Stadium hatten wir ausreichend Gelegenheit mit ihm zu fachsimpeln.
21.02.09:
Morgens wurden wir von einem Mitarbeiter der Mietwagenfirma Pacific Horizon abgeholt und erreichten nach ca. 20 min Autofahrt das Depot vor den Toren Wellingtons. Nach Klärung aller Formalitäten und einer Einweisung ging es zum ersten Mal ab in den Linksverkehr. Ich habe mir vorher jede Menge Gedanken darüber gemacht. Was kann dabei alles schief gehen, wenn man aus versehen auf die falsche Seite der Fahrbahn gerät. Aber es hat sehr gut funktioniert und nach zwei Tagen kennt man es schon nicht mehr anders. Unser 4-Bett-Camper von Pacific Horizon war Superklasse. Ausgestattet mit Kühlschrank inkl. Gefrierfach, 4-Flammen Gasherd, einen Minibackofen, Spüle, Wasserkocher, Dusche/WC, Flatscreen TV mit integriertem DVD-Player. Das zusammenstellbare Doppelbett war sehr groß, bequem und leicht aufzubauen. Unser erstes Etappenziel hieß Wanganui. Auf dem Weg dorthin passierten wir wunderschönen Küstenlandschaften. Überall am Wegesrand sah man Stände mit frischem Obst & Gemüse. Alles wesentlich günstiger wie in den Supermärkten und somit eine gute Möglichkeit Proviant einzukaufen. In Wanganui steuerten wir den Top Ten Holiday Park an. Der Campingplatz ist nicht günstig aber dafür sehr schön am Wanganui River gelegen und wie der Name schon sagt Top gepflegt und sehr sauber.
Wanganui ist ein kleines, ruhiges und beschauliches Städtchen. Ideal zum relaxen in einem der ruhigen Straßencafès. Abwechslung und Action bieten die regelmäßig stattfindenden Speedbootrennen auf dem Wanganui River. Wem das zu laut ist dem empfiehlt sich eine Fahrt mit dem Dampfboot. Am Virginia Lake nicht weit vom Ortskern gelegen, kann man einen Spaziergang um den malerischen See machen und dabei zahlreiche Vögel beobachten.
22.02.09:
Heute ging es Richtung Lake Taupo. Die Strecke lässt sich einfach fahren und die Natur am Wegesrand ist einzigartig. Zwischendurch legten wir immer wieder Stopps ein, um eine der ausgeschilderten Sehenswürdigkeiten zu besuchen oder einfach nur um die schöne Aussicht zu genießen. Wir durchquerten den Tanagriro National Park. Aufgrund schlechten Wetters konnten wir leider nicht am Tongariro Crossing teilnehmen.
Wir erreichten den Lake Taupo und waren überrascht von dessen Dimensionen. Der See ist riesig. Für die kommende Nacht fanden wir einen tollen Übernachtungsplatz direkt am Ufer des Sees. Was gibt es schöneres als vom sanften Wellengang gewecktt zu werden.
23.02.09:
Heute Morgen frühstückten wir bei McDonalds. Es gab zweimal die „Big Kiwi Breakfast Combo“. Preislich im Rahmen aber geschmacklich aus ebensolchem gefallen, bestand das Essen aus zwei Schafswürstchen, einem zusammengefalteten Rührei und zwei Brötchenhälften, dazu dünner Kaffee. Nach dieser ganz einzigartigen geschmacklichen Erfahrung erledigten wir unsere Einkäufe und erkundeten die Umgebung. Der Ort Taupe ist an sich nichts besonderes, dafür gibt es in der Umgebung jede Menge zu entdecken – den Waikato River mit seinem kristallklaren Wassern, die Huka Falls die so unglaublich türkisblau schimmern, die Crater of the Moon Landschaft (sehr bizarr, nach faulen Eiern stinkend), eine Zuchtanlage für Garnelen und eine Honigfarm. Man muss nicht alles ausprobieren was angeboten wird, mit Golfbällen auf Garnelen zu schießen hielten wir für groben Unfug.
Am späten Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg Richtung Napier. Von dieser Stecke gibt es leider nicht viel gutes zu berichten. Riesige abgeholzte Waldgebiete und unnatürlich aufgeforstete Flächen bieten keinen schönen Anblick. Um so schöner war unser Campingplatz kurz vor Napier. Der Bayview Snapper Holiday Park liegt direkt an einem wunderschönen schwarzen Kieselstand. Von dort aus hat man einen tollen Blick über die Hawks Bay nach Napier, besonders Eindrucksvoll bei Sonnenuntergang.
24.02.09:
Napier – die Art-deco- Stadt Neuseelands, hier kann man toll shoppen und bummeln.
Von dort aus, ging es vorbei an Wein- und Obstplantagen, Richtung Cape Kidnappers. Unser heutiger Campingplatz, das Clifton Beach Reserve Motor Camp, ist zwar ein perfekter Ausgangspunkt für die Wanderung zum Cape Kidnappers, aber ansonsten nicht zu empfehlen. Da es regnete vertrieben wir uns die Zeit mit dem anschauen einer DVD.
25.02.09:
Nach einem vollkommen verregneten Tag begrüßte uns heute Morgen die Sonne am strahlend blauen Himmel. Perfektes Wetter um bei Ebbe die ca. 20 km Wanderung zur Tölpelkolonie am Cape Kidnappers zu machen. 4 Stunden sollte man sich für diese Wanderung schon Zeitnehmen und rechtzeitig aufbrechen damit man nicht von der einsetzenden Flut überrascht wird. Auf dem Weg zur Kapspitze erlebt man tolle Felsformationen und wunderbare Strandabschnitte. Nachdem wir uns von den Strapazen der Wanderung erholt hatten, fuhren wir an der Ostküste entlang nach Waiora. Dort fanden wir einen wirklich fantastischen Campingplatz, das Riverside Motorcamp. Der Platz ist nicht besonders groß, dafür aber sehr sauber und liebevoll gestaltet. Ein Besuch der sanitären Anlage lohnt sich hier auf jeden Fall. Frische Blumen am Waschbecken und geschmackvolle historische Bilder an der Wand – Ein Bilderbuchcampingplatz sozusagen.
26.02.09:
Von Waiora aus fuhren wir an die Poverty Bay. Die Fahrt ging vorbei an traumhaften Küstenabschnitten und einsamen Stränden nach Gisborne. Wir entschlossen uns das East Cape zu umfahren und nutzten den Stopp in Gisborne zum Auftanken sowie zum aufstocken unserer Vorräte. Das East Cape ist eine sehr ländliche, abgelegene Region mit nur wenigen kleinen Ortschaften. Auf dem Weg nach Tolago Bay wurde uns das dann auch sehr bewusst, es kamen uns keine Autos mehr entgegen und an den Tankstellen funktionierte die Kreditkarte plötzlich nicht mehr. Hinzu kommt das die Straßenqualität in diesem Landesteil auch zu wünschen übrig lässt. So entschieden wir uns dafür das East Cape doch nicht zu umfahren. Auf unserem Rückweg, nach Gisborne, hielten wir Ausschau nach einem bekannten Filmset. „Whale Rider“, so der Name des Filmes, ist ein mehrfach ausgezeichneter neuseeländischer Film der in dieser Gegend am East Cape gedreht wurde. Der Ort bzw. der Strand an dem gedreht wurde lässt sich nicht einfach finden, so mussten wir etwas suchen. Schließlich fanden wir die Bucht und machten zahlreiche Fotos. Die Gegend sieht genauso aus wie im Film und man kann kaum glauben das dieser Ort nicht besser ausgeschildert ist, wir fanden das nicht mal schlecht denn so ist der Platz nicht überlaufen wie einige andere Touristenattraktionen des Landes. Zurück in Gisborne übernachteten wir auf dem Waikanae Beach Holiday Park. Ein direkt am Strand gelegener großer Campingplatz, sehr sauber und ordentlich.
27.02.09:
In der Nähe des Campingplatzes befindet sich ein sehr schönes Denkmal von Captain Cook, der als erster Europäer am 7. Oktober 1769 dort einen Fuß an Land setzte. Ein weiteres Denkmal nicht weit abgelegen zeigt „Young Nick“, der Matrose der als erster Land sah.
Der Weg Richtung Nordenwesten, nach Ohope, war sehr Abwechslungsreich. Die Strecke wird hügeliger und kurvenreicher. Man durchfährt Landschaften die ein Bild von dem noch ursprünglich bewaldeten Neuseeland vermitteln. Wieder an der Küste angelangt lag die wunderschöne Bay of Plenty vor uns. In Opotiki, einem schönen kleinen Städtchen, bieten sich hervorragende Möglichkeiten zu Wassersportaktivitäten. Von dort aus, sowie von dem einige Kilometer entfernten Whakatane, kann man Ausflüge nach White Island unternehmen. Wir fuhren bis Port Ohope und dort zum Top Ten Holiday Park. Ein toller Campingplatz direkt am Stand. Leider regnete es an diesem Tag und wir konnten die vielen Möglichleiten nicht nutzen. In der Nähe der Campingplatzes gibt es ein sehr gutes Fischrestaurant und ein angeschlossener Imbiss bietet hervorragende Fish`n`Chips.
28.02.09:
Morgens regnet es immer noch und wir entschlossen uns von der Küste Landeinwärts zu fahren. Je näher wir Roturoa kamen desto mehr roch es nach verfaulten Eiern. Das Atmen fiel schwer bei dem penetranten-, schwefeligen Geruch. In Roturoa tranken wir einen Kaffee und besorgten ein paar Kleinigkeiten um dann weiter nach Hamilton zu fahren. Kurz vor Hamilton liegt Cambridge, ein kleiner Ort der ganz nach dem Vorbild der englischen Originals errichtet worden ist. Der Ort selber bietet nicht viel Abwechslung so dass wir schnell weiter nach Hamilton fuhren. Leider fanden wir in Hamilton keinen geeigneten Campingplatz also entschlossen wir uns Richtung Coromandel Halbinsel zu fahren.
01.03.09:
Auf unserem Weg Richtung Coromandel Peninsula lies sich die Sonne wieder am Himmel blicken. Wir hielten an der Karangahake Gorge und unternahmen eine Wanderung durch die wunderschöne Natur. In dieser Gegend wurde einst nach Gold geschürft, was man unschwer an den Ruinen verlassener Goldminen erkennen kann. Auf der Wanderung durchquerten wir einen etwa 1.5 km langen stillgelegten Eisenbahntunnel in dem es stockfinster war und man nur den kleinen weißen Punkt am Ende des Tunnels sah. Im Anschluss an unsere Wanderung machten wir einen kleinen Abstecher nach Opoutere. Wir wanderten durch ein Naturschutzgebiet zu einem wunderschönen Strand an dem wir schon von hungrigen Sandfliegen erwartet wurden. Diese im Sand sitzenden Fliegen regieren sofort auf Erschütterung und stürzen sich gierig auf alles was sich nicht wehrt. Wir waren so überrascht von diese Fliegen, das wir nicht wussten ob wir uns ins Wasser retten –oder zurück in den benachbarten Wald rennen sollten. Wir entschlossen uns zur Flucht in den nahe gelegenen Wald. Es juckt uns noch Stunden später bei dem bloßen Gedanken daran. Abhilfe scheint hier nur, mit Pestiziden angereichertes, Sonnenöl zu schaffen.
Wir fuhren weiter Richtung Cathedral Cove und erreichten zunächst den Hot Water Beach. Der Strand war einfach zu überfüllt, wir machten schnell einige Fotos fürs Urlaubsalbum. Hier muss man schon früh an sein damit sich der Besuch des Strandes lohnt und man noch ungestört ist. Wir steuerten das Hahei Holidays Resort an und waren begeistert von der wunderschönen Lage des Campingplatzes. Ein traumhafter Strand direkt vor dem Campingplatz und eine gute Ausgangsbasis für Wanderungen zur Cathedral Cove. Hier legten wir uns an den Strand und genossen das herrliche Wetter.
02.03.09:
Wir brachen sehr früh auf um bei Ebbe und wenig Publikumsverkehr die Cathedral Cove zu erreichen. Etwa 40 min. dauert die Wanderung. Man wandert durch eine traumhafte Natur und hat zwischendurch wunderschöne Ausblicke auf das Meer und den Strand. Die Temperaturen am morgen waren sehr angenehm, hin- und wieder wehte ein kühles Lüftchen. Die Cathedral Cove ist ein traumhaft gelegenes Flecken Erde und auch gut zu erreichen, die Wanderung lohnt auf jeden Fall. Auf dem Rückweg kamen uns Scharen von Menschen entgegen und wir waren froh so früh aufgestanden zu sein.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf dem Weg Richtung Thames. Am späten Nachmittag fanden wir den Dickson Holiday Park, auf dessen Gelände sich ein Schmetterlings- und Orchideengarten befindet. Der Garten wird allerdings nicht vom Park selbst, sondern anderweitig verwaltet. Die Eintrittspreise waren uns einfach zu hoch.
03.03.09:
Da es auf diesem Campingplatz einen Computer mit Internetanschluss gab, hielten wir Ausschau nach weiteren Karten für ein Rugby-Spiel. Wir hatten Glück, es fand noch ein Spiel in Auckland statt und wir reservierten Tickets. Eigentlich wollten wir heute weiter Richtung Norden fahren und nicht in Auckland bleiben. Da wir aber jetzt Karten für das Rugbyspiel am 07.03 hatten, wollten wir uns natürlich auch mit der passenden Fanbekleidung eindecken. Da wir nicht so richtig wussten wo man am besten shoppen konnte, machten wir uns einfach zu Fuß auf den Weg in die Innenstadt. Dies ist nicht empfehlenswert, wir legten ein einige Kilometer zurück bis uns schließlich eine entzückende alte Lady weiterhalf und wir mit dem Bus Newmarket erreichten. Dort finden sich zahlreiche Bekleidungs- und Lebensmittelgeschäfte. Unser Campingplatz, der Remuera Motor Lodge & Inner City Camping Platz, war nichts besonderes aber Preisleistungsmäßig in Ordnung.
04.03.09:
Von Auckland aus fuhren wir über die Harbour Bridge weiter nach Norden. Zwischendurch hielten wir an einem Honey-Centre, wo es verschiedener Honigprodukte zu kaufen gab. Hier gönnten wir uns ein leckeres selbstgemachtes Honig-Eis und kauften Manuka-Honig ein. Dieser sehr gesunde Honig gilt als einer der Spezialitäten der Region. Ganz in der Nähe gibt es einen kleinen Kauri Wald in dem man sehr schön spazieren kann. Nahe Waipu fanden wir einen geeigneten Campingplatz für die kommende Nacht. Waipu Cove Cottage & Camp ist ein kleiner, äußerst sauberer, in der Nähe eines Naturreservats gelegener Campingplatz. Man hat sogar seine eigene Wäscheleine direkt hinterm Camper.
05.03.09:
Dieser Tag begann ganz so wie es der Wetterdienst gemeldet hatte, mit starkem Regen und stürmischen Wind. Nach langem hin und her entschlossen wir uns weiter nach Norden, nach Whangarei zu fahren. Dies war keine gute Idee wie sich später herausstellen sollte. Wir kamen im Schneckentempo voran. Der Wind oder sagen wir besser Sturm drohte uns jeden Moment von der Straße zu fegen. In Whangarei angekommen checkten wir im Top Ten Holiday Park ein. Der Regen ließ die ganze Nacht nicht nach. Somit nutzten wir die Zeit zum lesen & Kartenspielen. Das Geschehen auf unserem Campingplatz zu beobachten war ebenfalls sehr spannend. Es tauchten vier Polizeiwagen auf, die unseren Nachbarcamper durchsuchten. Wonach Sie wirklich suchten wissen wir bis heute nicht, Aufregend war es auf jeden Fall.
06.03.09:
Gegen morgen ließ dann auch der Regen allmählich nach und die Sonne tauchte wieder zwischen den Wolken auf. Wir schlenderten durch Whangarei und fuhren anschließend zurück nach Auckland. Da wir am nächsten Morgen den Camper bei der Vermietstation abgeben mussten. Wir suchten uns einen verkehrstechnisch optimal gelegenen Campingplatz aus, den Avondale Motor Park. Um dort schon mal den Camper sauber zu machen und um die Koffer zu packen. Es folgte unsere letzte nach im inzwischen lieb gewonnenen Camper.
07.03.09:
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Flughafen. Bei der Filiale von Pacifc Horizon wurden wir bereits erwartet und sehr freundlich empfangen. Die Formalitäten waren schnell erledigt und wir wurden von einem Shuttlebus direkt zu unserem Hotel gebracht. Das Sky-City Hotel liegt direkt im Herzen der Stadt am Sky Tower, dem Wahrzeichen Aucklands. Das Hotel gehört zu einem riesigen Gebäudekomplex. Unser Zimmer war noch nicht fertig, also gaben wir die Koffer beim Concierge ab und fuhren hoch auf den Sky Tower. Vom Tower aus hat man einen traumhaften 360° Grad Rundblick auf die Stadt. Gelegentlich kann man Abenteuerlustige am Fenster vorbeifliegen sehen, die sich am Gummiseil hängend an der Außenseite des Tower runter stürzen. Nach dem Besuch des Towers erfrischten wir uns bei einem kühlen Bier in der Shakespear Tavern. Dieser mehrfach ausgezeichnete Pub ist sicherlich einen Besuch Wert. Direkt hinter der Theke befindet sich der Sudkessel mit seinen Apparaturen. Das vorzügliche selbstgebraute Bier in zahlreichen Varianten vorhanden lädt zu einer Bierprobe ein.
Unser Zimmer im Sky City Hotel war ein Traum. Riesengroß, ein Wohn-, ein Schlaf-, ein Ankleide- und ein großes Badezimmer, große Panoramafenster mit Blick auf die Harbour Bridge. Mit einem Taxi fuhren wir abends zum Eden Park Stadium um uns ein weiteres Rugbyspiel anzusehen. Es spielten die Auckland Blues gegen die Natal Sharks aus Südafrika. Leider verlor Auckland das Spiel, spannend war es aber auf jeden Fall. Anschließend ließen wir den Tag gemütlich bei einem Glass Champagner ausklingen.
08.03.09:
Nach unserem Frühstück, das wir auf unserem Zimmer einnahmen, bummelten wir durch die Stadt auf der Suche nach Souvenirs. In Auckland sind der Victoria Market und die Queenstreet ideal zum shoppen. Hier findet man allerlei Krims Krams. Danach kühlten wir unsere heißgelaufenen Füße im Hoteleigenen Pool auf der Dachterrasse. Gegen Abend aßen wir im Bellota, einer Tapasbar. Es war gemütlich, und sehr lecker, leider ließ der Service zu wünschen übrig und wir mussten lange auf unser Essen warten.
09.03.09:
Unser letzter Tag in Neuseeland. Wir packten unsere Koffer und frühstückten in einem kleinen Café in der nähe unseres Hotels. Gegen Mittag fuhren wir mit einem Shuttlebus zu Kelly Tarltons Antarctic Encounter & Underwater World. Dort kann man Pinguine, Schildkröten, Rochen und allerlei andere Meerestiere sehen. Im Anschluss bummelten wir durch die Stadt und gönnten uns einen letzten Martini an der Hotelbar. Von einem Taxi wurden wir abends zum Flughafen gebracht.
Unser Flug von Auckland nach Hongkong war voll besetzt, etwas unruhig aber sonst alles in Ordnung. In Hongkong hätten wir dann eigentlich nur 2 Stunden Aufenthalt gehabt aber durch einen Defekt an der Maschine verschob dieser sich um ca. 3 Stunden und somit auch unser Weiterflug von London nach Frankfurt. Das Personal der Air New Zealand kümmerte sich sehr gut um alles und versorgte alle Passagiere während der längeren Wartezeit mit Getränken und Knabberkram.
Mein Fazit: Der Neuseelandurlaub war wunderschön und das bisherige Highlight meiner Urlaubsreisen.
Doubtful Sound
Wir haben auf unserer Neuseelandreise beschlossen, den Doubtful Sound zu besuchen, also fuhren wir nach Manapouri am angrenzenden Fjordland Nationalpark. Wer jedoch kein eigenes Fahrzeug hat, kann auch ganz einfach einen Transfer ab/bis Queenstown oder Te Anau buchen. In Manapouri stießen wir auf unsere Tour und los ging‘s mit der ersten Bootstour. Da man den Doubtful Sound nicht einfach so anfahren kann, handelt es sich hier um einen Ganztagesausflug (ca. 8 Stunden) und einer Boot-Bus-Boot Kombi pro Weg. Mit dem ersten Schnellboot überquerten wir den Lake Manapouri und das war so schön, dass wir uns einig waren, der Trip ist schon hier sein Geld wert. Da es noch recht früh war, hatten wir eine tolle morgendliche Stimmung, der Himmel hatte alle Farben und die Luft war herrlich frisch. Nach der Überfahrt kamen wir in West Arm an, wo wir in einen komfortablen Bus stiegen und den Wilmot Pass überquerten. Unser kompetenter und sehr sympathischer Busfahrer erzählte uns viel über die Flora und Fauna in dieser Region, über das Stromgewinnungswerk und die Entstehung des Doubtful Sounds. Wir fuhren sogar mit dem Bus unter die Erde um dort in das Kraftwerk mit den riesigen Turbinen zu schauen – wow, ganz schön abenteuerlich ein so großer Bus in einem so engen dunklen Tunnel!! Anschließend ging die Fahrt durch den Regenwald mit vielen traumhaften Fotostopps weiter. Hier ist wirklich Natur pur zu sehen, denn Bewohner gibt es kaum und der Tourismus ist noch klein geschrieben. Endlich kamen wir nach Deep Cove wo auch schon unser Katamaran zur Fjord-Erkundung bereit war. Hier hatten wir zwei Decks zur Auswahl – oben für das abgehärtete Volk (es kann schon recht frisch werden, selbst im Sommermonat Januar) und unten im Warmen ist es dann gemütlicher mit Tischen und bequemeren Bänken. Da wir nichts verpassen und auch keine Scheibe zwischen uns und der atemberaubenden Landschaft haben wollten, haben wir uns zu den hartgesonnenen nach oben gesetzt. Hier ging ein absoluter Traum in Erfüllung, denn neben dem dichtbewachsenen Regenwald funkelten immer wieder Wasserfälle und wir kamen sogar in den Genuss neben den vielen Seehunden auch Delfine zu sehen. Auf einmal jedoch verstummte der Motor des Schiffs – alle schauten sich verwundert an… doch dann war klar, was der Kapitän damit bezwecken wollte. Außer dem Plätschern von Wasserfällen und dem Vogelgezwitscher war es eine herrliche Ruhe – ganz so wie man sich es in einem naturbelassenen Sound eben vorstellt. Nach drei traumhaften Stunden mussten wir uns schweren Herzens wieder vom Doubtful Sound verabschieden. Wir hatten mit dem Wetter sehr viel Glück, denn strahlender Sonnenschein gibt es in der Region mit dem meisten Niederschlag kaum. Dies machte den Tag natürlich noch perfekter, jedoch sind an einem typisch regnerischen Tag im Sound die Wasserfälle umso schöner, also hat auch hier jedes Wetter seine Vor- und Nachteile. Per Bus und Boot über den Lake Manapouri ging es nach einem einzigartigen und unvergesslichen Tag wieder zurück nach Manapouri.
Wir haben auf unserer Neuseelandreise beschlossen, den Doubtful Sound zu besuchen, also fuhren wir nach Manapouri am angrenzenden Fjordland Nationalpark. Wer jedoch kein eigenes Fahrzeug hat, kann auch ganz einfach einen Transfer ab/bis Queenstown oder Te Anau buchen. In Manapouri stießen wir auf unsere Tour und los ging‘s mit der ersten Bootstour. Da man den Doubtful Sound nicht einfach so anfahren kann, handelt es sich hier um einen Ganztagesausflug (ca. 8 Stunden) und einer Boot-Bus-Boot Kombi pro Weg. Mit dem ersten Schnellboot überquerten wir den Lake Manapouri und das war so schön, dass wir uns einig waren, der Trip ist schon hier sein Geld wert. Da es noch recht früh war, hatten wir eine tolle morgendliche Stimmung, der Himmel hatte alle Farben und die Luft war herrlich frisch. Nach der Überfahrt kamen wir in West Arm an, wo wir in einen komfortablen Bus stiegen und den Wilmot Pass überquerten. Unser kompetenter und sehr sympathischer Busfahrer erzählte uns viel über die Flora und Fauna in dieser Region, über das Stromgewinnungswerk und die Entstehung des Doubtful Sounds. Wir fuhren sogar mit dem Bus unter die Erde um dort in das Kraftwerk mit den riesigen Turbinen zu schauen – wow, ganz schön abenteuerlich ein so großer Bus in einem so engen dunklen Tunnel!! Anschließend ging die Fahrt durch den Regenwald mit vielen traumhaften Fotostopps weiter. Hier ist wirklich Natur pur zu sehen, denn Bewohner gibt es kaum und der Tourismus ist noch klein geschrieben. Endlich kamen wir nach Deep Cove wo auch schon unser Katamaran zur Fjord-Erkundung bereit war. Hier hatten wir zwei Decks zur Auswahl – oben für das abgehärtete Volk (es kann schon recht frisch werden, selbst im Sommermonat Januar) und unten im Warmen ist es dann gemütlicher mit Tischen und bequemeren Bänken. Da wir nichts verpassen und auch keine Scheibe zwischen uns und der atemberaubenden Landschaft haben wollten, haben wir uns zu den hartgesonnenen nach oben gesetzt. Hier ging ein absoluter Traum in Erfüllung, denn neben dem dichtbewachsenen Regenwald funkelten immer wieder Wasserfälle und wir kamen sogar in den Genuss neben den vielen Seehunden auch Delfine zu sehen. Auf einmal jedoch verstummte der Motor des Schiffs – alle schauten sich verwundert an… doch dann war klar, was der Kapitän damit bezwecken wollte. Außer dem Plätschern von Wasserfällen und dem Vogelgezwitscher war es eine herrliche Ruhe – ganz so wie man sich es in einem naturbelassenen Sound eben vorstellt. Nach drei traumhaften Stunden mussten wir uns schweren Herzens wieder vom Doubtful Sound verabschieden. Wir hatten mit dem Wetter sehr viel Glück, denn strahlender Sonnenschein gibt es in der Region mit dem meisten Niederschlag kaum. Dies machte den Tag natürlich noch perfekter, jedoch sind an einem typisch regnerischen Tag im Sound die Wasserfälle umso schöner, also hat auch hier jedes Wetter seine Vor- und Nachteile. Per Bus und Boot über den Lake Manapouri ging es nach einem einzigartigen und unvergesslichen Tag wieder zurück nach Manapouri.
Neuseelandrundreise Auckland – Christchurch in 18 Tagen
Unser Flugrouting mit der Air New Zealand:
Frankfurt-London Heathrow-Hongkong-Auckland// Christchurch-Auckland-San Francisco// Los Angeles-London Heathrow-Frankurt
Wir waren sehr zufrieden mit den Flügen. Der Service hat gestimmt, das Essen war lecker, der Sitzabstand war großartig.
Jeder Sitz hat einen Bildschirm (In-Seat Entertainment), das Entertainmentprogramm kann man schon direkt nutzen und wird nicht erst nach dem Starten eingeschaltet und man kann auch noch seinen Film bis zur Landung schauen. Viele Filme werden auch in deutscher Sprache angeboten.
Es gibt hier keine GuteNacht Kits mit Zahnbürste, Socken etc… und zur Begrüßung auch keine heißen Tücher…
Wir haben in Hongkong gestoppt und hatten nur knappe 2 Stunden am Flughafen – also sehr wenig Zeit. Hier hat man die Möglichkeit in Lounges zu gehen und sich zu duschen wenn man möchte (um die 16 US$).
NORDINSEL:
Auckland Ankunft 09:30Uhr mit NZ 38 am Auckland Airport:
ATM (Geldautomat) ist vorhanden, zahlreiche Taxen und auch Shuttlebusse stehen zur Verfügung. Wir sind mit dem „Airbus” in die Stadt gefahren. Der Airbus fährt alle 15-20 Min ab dem Flughafen. Der Bus fährt nur bestimmte Haltestellen an. (Teilweise muss man dann noch ein wenig zum Hotel laufen) One Way ca. NZ 16$. Falls eine Unterkunft etwas ausserhalb vom Flughafen angefahren werden soll, würde ich eher ein Taxi empfehlen.
Scenic Circle Airdale Hotel:
Gute Lage, direkt an der Queen Street (oberer Bereich)
Check In: sehr nettes Personal, sehr bemüht, wir durften schon recht früh einchecken (12:30h). DasGepäck kann man sehr gut hier lagern, falls man früher ankommt und noch in die Stadt möchte bevor man auf das Zimmer kann.
Zimmer: Superior Room
1.Eindruck: sehr großes Appartement mit Küchenzeile (Herd, Backofen, Mikrowelle, Wasserkocher etc…)Sofa, Sessel, großer Esstisch, abgetrennter Schlafbereich mit einem großen Queenbed, recht kleines aber sauberes Bad. Wir hatten sehr viele Fenster mit schönen Ausblicken. Nachteil: Fenster sind sehr dünn und dadurch war es recht laut. Es gab keine Kofferablage, aber einen Schrank!
Besichtigung Sky City Hotel:
Standard Rooms werden nach und nach renoviert 4 Zimmerkategorien das Hotel befindet sichim Komplex mit -17 Restaurants -Sky Tower (25$ Eintritt)+ Souvenierladen -Sky City Grand Hotel-gegenüber -Health Club mit beheiztem Swimmingpool und Sonnenterrasse + Fitnessraum
Fahrzeugübernahme vom Spaceship in Auckland:
Hier hat auch alles super geklappt, nettes Personal, Vertrag gab es nur auf englisch, gute Erklärung und Einführung des Fahrzeuges und wir haben das neuste Modell bekommen, was es gab. Die sind gerade dabei die Fahrzeuge etwas umzurüsten und zu verbessern/optimieren.
Spaceships lassen sich dank des Automatikgetriebes und der Kompaktheit eines PKW´s sehr leicht fahren und erleichtern auch das Fahren auf der ungewohnten linken Seite.
Ein zusätzliches Argument zur Wahl eines Spaceships ist der eingebaute DVD Player mit integriertem schwenkbaren Monitor. Bei Annahme des Fahrzeugs darf man sich bei der jeweiligen Station 2 DVD´s aussuchen. Diese DVD´s dürfen auf der Reise mit anderen Spaceship Fahrers oder aber in einen der vielen Spacestations landesweit getauscht werden.
Durch diesen möglichen Austausch wird man häufig von anderen Spaceshipern angesprochen und kommt somit leicht mit anderen Leuten ins Gespräch. Es herrscht eine lockere und nette Stimmung bei Fahrzeug-Genossen. Lustig ist auch das jedes Fahrzeug einen individuellen Space-Namen wie zum Beispiel R2D2, Wookie, Crux, Elroy usw. trägt.
Fahrt von Auckland nach Paihia:
- ca. 3-4 Stunden Fahrtzeit
- Hauptroute über den Highway 1
Ein Stop in Orewa eignet sich für einen ersten Einkauf sofern man mit einem Camper unterwegs ist. Hier trifft man auf der Streck nach Paihia auch zum ersten Mal an den Strand. Empfehlenswert ist auch auf der Weiterfahrt bei Kaiwake einen Abstecher über Mangawhai Heads zu machen. Diese sehr gewundene Strecke führt wieder an den Strand vorbei an schönen Küstenörtchen und biete eine schöne Abwechslung zum Highway und gibt einen schönen Vorgeschmack auf die Bay of Islands. Wieder zurück auf dem Highway 1 kommt man an Whangarei vorbei. Dort empfiehlt sich ein Besuch der Whangarei Falls. Lt. Reiseführer einer der schönsten Wasserfall-Fotomotive in NZ. Weiter auf dem Highway 1 kommt man in Kawakawa vorbei – hier kann man die angeblich weltberühmten „Hundertwasser-Toilets” besichtigen. Vom Künstler designte Toiletten – natürlich ohne Eintritt und so lässt sich Notwendiges mit Sightseeing verbinden. Kein Muß aber wenn man mal da ist…. Weiterfahrt nach Paihia!
Hotel: Scenic Circle Bay of Islands, Paihia:
-
- nicht direkt am Strand
-
– Fußweg 5 Minuten
-
- sehr nettes Hotel mit 1-2stöckigen Units
-
- ausreichend Parkmöglichkeiten / meistens direkt vor der Unit
-
- schöne gepflegte Anlage mit Garten + Terrasse oder Balkon
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- Restaurant , Pool (nicht beheizt), Conference Room
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- 3 Zimmerkategorien: Standard, Superior, Deluxe
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- klassisch, moderne und geräumige Zimmer, schöne Farben
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- 8 mit Badewanne / Rest mit Dusche
Tour: Schwimmen mit den Delphinen (Carino Sailing):
- - sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis
- - sehr nette Crew (Familienbetrieb)
- - max. 40 Personen / ab 25 Personen 3 Crewmitglieder – sonst 2 / Catamaran ist für 50 Personen ausgelegt
- - vormittags: motorbetriebene Fahrt – Delphine und Landschaft bewundern / Morning Coffee + Kekse FOC
- - mittags: Besuch auf einer unbewohnten kleinen Insel in den Bay of Islands mit einem fantastischen Strand. Schwimm- und Schnorchelmöglichkeit
- - anschließend Mittagessen: Hotdogs + Salat (Getränke für N$2,- erhältlich)
- - nachmittags: Segeln zurück nach Paihia / relaxen an Deck
- - Tour für Kunden von 0 – 65 Jahren zu empfehlen#
- - sehr persönlich mit vielen Erklärungen und Infos über die Umgebung
- - 09:30 Uhr – 15:45 Uhr ab/bis Paihia Wharf
Wenn man in Paihia übernachtet und nicht unbedingt die Zeit hat zum 60 Kilometer entfernten Waipoua Kauri Forest an der Westküsten zu fahren, empfiehlt sich ein Ausflug zum nur 20 Kilometer entfernten Puketi Forest bei Kerikeri. Über einen 10-minütigen Walkway kann man einigen Kauri Riesen sehen und bekommt Erläuterung durch zahlreiche Informationstafeln. Achtung: Ist nur über eine ca. 6km lange Schotterpiste zu erreichen – guter Zustand – mit 2WD machbar.
Fahrt von Paihia nach Tauranga:
- - von Auckland nach Tauranga zuerst keine besondere Strecke / recht flach
- - man fährt auf kleinere Berge zu / wird später schöner sobald man in den Bergen ist
- - Viel Wald, Bäche, Farnwälder, tiefe Schluchten / sehr schön
- - Treffpunkt 18: 30 Uhr bei Waimarino in Bethlehem/ Tauranga
- - heutige Gruppengröße: 7 Personen + 2 Guides
- - Fahrt mit dem Kleinbus mit Anhänger ca. 20 Minuten zum Lake McLaren
- - Wein und Snacks/Cracker/Käse während Guides die Kanus abladen und vorbereiten
- - wenn es fast ganz dunkel ist werden die Boote zu Wasser gelassen
Man paddelt in fast völliger Dunkelheit über den See bis zu einer engen Schlucht in der es absolut Dunkel ist. An den Wänden links und rechts atemberaubende Glühwürmchen. Ein wirklich fantastisches Erlebnis!!!
Tongariro Nationalpark
Hotel: Skotel Alpine Resort:
- - typisches Skihotel
- - nichts besonderes aber die günstigere Alternative zum Chateau Tongariro
- - Zimmer: sauber, Holzvertäfelung, zweckmäßig
- - Badezimmer: Plastikwaschbecken, Edelstahlduschbecken
Leider war Tongariro Crossing (8-stündige Wanderung vorbei an Vulkankratern) wegen schlechtem Wetter nicht möglich. Da diese Wanderung von einem Transfer abhängig ist und der bei schlechter Witterung nicht fährt würden wir vorschlagen eventuell in Taupo zu übernachten da man dort mehr Auswahl an Hotels hat und die Transfers zum Tongariro Crossing auch von hier aus angeboten werden. Bei schlechtem Wetter hat man in Taupo mehr Möglichkeiten für ein Alternativprogramm.Wellington
Hotel: Holiday Inn Wellington:
- - gute, zentrale Lage
- - 4,5 Sterne – großer Unterschied zum normalen 3 Sterne
- - Fähre (Interislander) und Hafen in 3 Minuten (mit Auto) zu erreichen
- - Erbaut 2006:
- - Zimmer: geschmackvoll, modern eingerichtet – das Hotel ist mit seiner modernen Einrichtung Vorreiter für alle Refurbishments der Holiday Inns in ganz Neuseeland
- - Küchenzeile im Zimmer
- - Milchglaswand zwischen Schlafzimmer und Bad / durch Jalousie Sichtschutz
- - Frühstücksservice, Parkmöglichkeit $25 p.N.
- - Sauna, Pool & Spa sehr schön und sauber / Handtücher im Saunabereich vorhanden
- - auch deutschsprachiges Personal
- - Restaurant „Plate”
Restaurant-Tipp: Shed 5 im Hafen von Wellington (5 Minuten vom Holiday Inn)
SÜDINSEL:
Fährüberfahrt Wellington Picton:
Interislander: Wir haben die Fähre früh morgens um 08:25 Uhr genommen.
Alles ist sehr einfach und unkompliziert abgelaufen. Man fährt mit dem Auto direkt auf die Fähre, steigt aus und geht hoch zum Deck. Wir hatten für 40$/Person Zugang zu der Kaitaki Lounge. Das ist eine Private Lounge wo eine sehr ruhige Atmosphäre herrscht. Es gibt drei Computer mit Internetzugang, Getränke (Kaffee, Softdrinks, O-Saft, ect.), kleine Snacks, Zeitschriften, Sofas zum entspannen… eine nettes Add On.
Ein sehr kleiner Ort und lebt wahrscheinlich nur von den Touristen, die zwischen den Inseln hin und her fahren. Aber sehr schön gelegen. Wir hatten richtig Glück mit dem Wetter, denn die Sonne zeigte sich von der besten Seite.
Wir haben einen Abstecher nach Blenheim gemacht, um uns ein Bild von dem Weinörtchen zu machen. Die Fahrt nach Blenheim ging über dem Highway, keine besonders schöne Strecke. Auch unter Blenheim habe ich mir mehr vorgestellt. Wir fanden den Ort nicht besonders idyllisches, so wie man sich vielleicht einen netten, kleinen Weinort vorstellt… und man sie von hier kennt. Sicher gibt es dort aber einige schöne Weingüter.
Dann sind wir die Strecke wieder zurück nach Picton gefahren und von dort Richtung Kaiteriteri via Nelson.
Ab Picton startet der Scenic Drive: Queen Charlotte Drive, eine unglaublich schöne, gewundene Strecke entlang an dem Fjordarmen, und Bergen… mit herrlichen Aussichten und zahlreichen Lookouts die sich wirklich lohnen und man kann super schöne Fotos machen. Da die Strecke sehr kurvig ist, muss man viel Zeit einplanen.
Nelson: schön am Meer gelegen. Hier hatten wir leider wenig Zeit und sind nur durch die Innenstadt spaziert. Es gibt natürlich viele Geschäfte, Restaurants, Banken, Supermärkte etc… auch hier hatten wir viel Sonne. Ich denke, dass sich ein Stop am Tahunanui Beach gelohnt hätte…Überall in dieser Region verstreut gibt es Galerien und Werkstätten von Künstlern, Weinkellereien und Cafés. Am Besten ist, wenn man sich am Besucherinformationszentrum eine Karte besorgt.
Kaiteriteri: das Gateway zum Abel Tasman National Park - ist ein kleiner Strandort, an einer kleinen, netten Bucht gelegen. Und es gibt einen klasse Campground direkt am Meer (Kaiteriteri Beach Motor Camp)! Den wir leider erst am nächsten Morgen gesehen haben, nachdem wir auf einem „christlichen?? Campground in der Natur” übernachtet haben… Wir würden empfehlen lieber hier als in Marahau zu campen und dann am nächsten Morgen frühzeitig nach Marahau aufbrechen. Das sind ca. 8 km und mal wieder eine kurvige Strecke. Also dafür kann man schon eine halbe Stunde Fahrtzeit einrechnen. Bei Flut ist Kaiteriteri sehr schön, teilweise ähnlich wie der White Heaven Beach bei Airlie Beach in Australien…
Ab Marahau geht es mit dem Aqua Taxi zur Awaroa Lodge. Es gibt übrigens mehrere Anbieter der Wasser Taxen ab Marahau und einen ab Kaiteriteri: Abel Tasman Aqua Taxi (den buchen wir immer) Marahau Wasser Taxi Sea Shuttle Einchecken bei Abel Tasman Aqua Taxi, hier ist ein großer Parkplatz, wo man das Fahrzeug abstellen kann…(auch über Nacht) Dann steigt man schon aufs Boot (das Boot befindet sich auf einem Anhänger an einem Trecker) und man Fährt Richtung Wasser, wird dann langsam ins Wasser gesetzt und schon geht’s los…
Auf der Fahrt entlang den bezaubernden Buchten gibt der Fahrer einige Erklärungen. Die Landschaft ist unglaublich schön, kristallklares Wasser, lange Sandstrände, unberührte Natur, Wälder, und viele kleine Inselchen… Wir machen Halt am Felsen mit ganz vielen Seelöwen. Sehen kleine Pinguine, und ein Seelöwen der gerade einen Oktopus verschlingen will. Auf der Rückfahrt kommen sogar einige Delfine ganz nah an unser Boot. Teilweise springen die sogar aus dem Wasser, schwimmen unter unserem Boot unterdurch und halten ich eine ganz Weile bei uns auf. Wahnsinn!
Wir kommen mittags am Strand der Lodge an und es wartet schon ein Mitarbeiter der Lodge am Strand mit einem Quadbike und einem Anhänger, der unser Gepäck mitnimmt. Wir gehen die 5 min Fußweg durch den Wald zur Lodge. Angekommen in der Hauptlodge mit Rezeption, Restaurant, Sonnenterrasse. Auf dem großen Gelände stehen vereinzelt „Hütten”. Ebenfalls gibt es einen Komplex mit Zimmern und Appartments.
Dinner: Sehr lecker, tolle gemütliche Atmosphäre, viele Holzmöbel, manche Stühle haben riesig hohe Lehnen, Kerzen, außergewöhnliche Tresen aus Glas mit Muscheln gefüllt) ein Baumstamm ist im Restaurant, die verwenden viel selbstangebautes Gemüse, öko…
Frühstück: Buffetform. Nicht so lecker. Einige Brotsorten und Cerealien,Joghurt und Früchte aus der Dose. Ein paar Säfte und Kaffee (der aber abgestanden war). Das Frühstück kostet 20$ pro Person.
Abends nach dem Essen sind wir noch zu den Glowworms gewandert. (Nicht weit- 5 min entfernt) Süß! die Kleinen
Wieder ein wenig Sightseeing während der Fahrt. Heute war die Fahrt etwas „rauer”, da es sehr windig war. Mir hat es Spaß gemacht.
In Marahau sind wir gut angekommen und wurden zurück zum Hauptgebäude von Abel Tasman Aqua Taxis gefahren. Dort ins Spaceship gehüpft und weiter ging es nach Punaikaki…
Via Kaiteriteri, Motueka, Westport, (Cape Foulwind), Tauranga Bay= Seelöwenkolonie.
Schönes Resort direkt am Meer gelegen (wilde Küste, hier sollte man nicht schwimmen)
Das Resort ist unterteilt in 2 Bereiche /durch eine Straße getrennt. Das Hauptgebäude liegt am Meer. Hier ist die Rezeption und das Restaurant und Standard Zimmer.
Wie waren in den Villas auf der anderen Seite untergebracht: riesiges Appartement mit Küchenzeile, Balkon, Couch, kleinem Durchgangsbereich mit Ablagemöglichkeiten für das Gepäck, schöne Badezimmer mit Dusche. Alles sehr hell, viele große Fenster und toller Ausblick auf das Meer
Unterkunft: 58 on Cron Motel
Super Motel, sehr sauber, großzügige Appartments, gut ausgestattet, Küche, Bad, Esstisch, Doppelbett, ein extra Zimmer mit ebenfalls einem Doppelbett. In ca. 7 Min ist man direkt an der Hauptstraße von Franz Josef, wo die Restaurants, Souvenirläden etc. liegen.
Neuseeland, das Land der großen weißen Wolke
Elf Monate waren mein Freund (Yves) und ich auf Reise. Vor allem aber Neuseeland „das Land der großen weißen Wolke“ hat unsere Reise geprägt. Hier hatten wir das work&travel Visum beantragt und somit konnten wir noch besser „hinter die Kulissen“ der Kiwis schauen. Außer arbeiten jedoch, haben wir natürlich sehr viel erlebt und faszinierende Naturspektakel erfahren dürfen.
Ein Highlight war definitiv unsere Walbeobachtungstour in Kaikoura. Diese hatten wir bereits vorgebucht, denn vor allem zur Hochsaison ist hier ganz schön was los. Wir sind bereits einen Tag vorher angereist und haben uns Kaikoura mal näher unter die Lupe genommen. Echt ein süßes Örtchen, wo es eigentlich alles gibt, was man so braucht. Eine hübsche Flaniermeile bietet auch für den Abend nette Restaurants und Bars. Wer jedoch gerne Fisch oder besser gesagt eine Art von Hummer isst, sollte auf keinen Fall verpassen einen sogenannten Greyfish zu essen. Dieser schmeckt hervorragend und ist nicht nur in den hiesigen Restaurants sondern auch an ganz einfachen Strandbuden zu bekommen. Am Abend haben wir bereits einen Spaziergang zu den Seelöwen unternommen. Da liegen doch tatsächlich hunderte dieser faulen Tierchen auf den Felsen am Meer und machen nichts außer schlafen und vielleicht mal etwas komisch gucken wenn man an denen vorbei läuft. Zu nah sollte man sich jedoch nicht nähern, weil die auch mal böse werden können – aber eigentlich will man denen auch gar nicht zu nahe kommen, weil die wirklich extrem stinken!
Am nächsten Tag ging es dann endlich los mit unserer Walbeobachtungstour. Hier haben wir zuerst eine Einweisung in das Leben der Wale bekommen und viele sonstige nützliche Informationen. Dann ging’s los aufs Boot mit vielleicht 20 anderen Passagieren und man konnte in allen Augen schon eine große Vorfreude erkennen. Die See war an diesem Tage etwas unruhig, sodass es nicht unbedingt immer ein so schönes Gefühl war. Aber egal, denn was wir gleich darauf zu Gesicht bekommen haben, hatte jegliches komische Gefühl in der Magengegend verschwinden lassen. Der erste Wal wurde gesichtet…. Dies sagte der Kapitän gleich durch das Mikro und schon durften alle von Ihren Sitzen aufspringen und sich ein schönes Plätzchen draußen sichern. Gespannt schauten wir alle dem Wal zu, wie er immer wieder ausatmete und, trotz seiner Größe, elegant durch das Wasser gleitete. Doch endlich war es soweit, er holte das letzte Mal Luft (genau wie wir Passagiere auch) und tauchte in die Tiefen des Ozeans ab, doch zuvor zeigte er uns endlich noch seine markante Schwanzflosse – wow, ein Erlebnis was sich in Worte kaum fassen lässt….
Wir hatten an diesem Tag besonders viel Glück, denn insgesamt bekamen wir fünf Wale vor die Linse, haben „fliegende“ Fische, viele Albatrosse und natürlich eine Menge Seelöwen gesehen.
Reise nach Neuseeland 2009
Wir sind mit den Emirates geflogen. Check in war gut, die Mitarbeiter von EK sind allesamt sehr multi-kulti, so dass die Chancen recht hoch sind, ein Crewmitglied zu erwischen, was deutsch spricht.
Der Service war prima, aber so viel kann ich dazu nicht sagen, weil ich die meiste Zeit geschlafen hatte. Was ich gut finde ist, dass man bei Emirates Aufkleber für „bitte zum Essen wecken“, „bitte wecken, wenn Duty free verkauft wird“ und „bitte nicht wecken“ an seinem Sitz anbringen kann. So kann man nämlich nicht verhungern
Jeder hat natürlich seinen eigenen Bildschirm und Video on demand, das System hat sofort funktioniert und nicht erst, wie bei manch anderen Airlines, wenn die Reiseflughöhe erreicht ist. Auf der neuen Maschine (A380) liefen einige Filme sogar auf deutsch. Auf der Langstrecke erhält jeder Gast einen kleinen Beutel mit Socken, Schlafbrille und Zahnbürste/-Pasta. Das Essen ist ok und ist sehr ausreichend, man konnte zwischen 3 Mahlzeiten wählen.
Auf dem Heimweg bin ich dann sogar mit dem neuen A380 geflogen, von außen ist das Ding gigantisch. Innen sieht es genau so aus, wie in jedem anderen Flieger, da war ich dann doch ein bisschen enttäuscht. Im Lower Deck befindet sich die Eco, im Upper Deck (wo ich natürlich nicht rein durfte) ist dann die Business und First untergebracht.
Der Flughafen in Dubai
Terminal 3, dort wo die allermeisten Flüge der EK abgefertigt werden, ist neu und man merkt, dass dort Geld keine Rolle spielt. Sehr modern und viel Glas und überall hängen tellergroße Rolexuhren. Ansonsten kann man dort prima shoppen und essen. Das Terminal ist gigantisch und die Wege sind entsprechend weit. In Terminal 2 gibt es noch eine Raucherlounge (jipiie und igitt !!;-) ).
Cheapa Camper:
In Auckland angekommen sind wir dann mit dem Taxi für NZD 30 (!) zum 2 Minuten entfernten Depot von Apollo/Cheapa Campa gefahren. Der Taxifahrer konnte mit der Adresse nichts anfangen und sein Navi hatte die Adresse auch nicht finden können, also hat er netter weise bei Apollo angerufen. Vielleicht war die Fahrt deshalb so teuer ? Naja, egal. Die Rückfahrt war dann umsonst, denn da hatte Nina richtig gelesen, dass im All inclusive Paket der Transfer zum Flughafen inklusive ist…Aber so kann ich wenigstens sagen, wie viel die Taxifahrt kostet.
Im Depot angekommen, durften wir uns erst einmal ein Video über unser Auto (2 Berth S/T) ansehen, mit dem Vermerk, das unser Auto eventuell hier und da anders funktioniert. Anschließend wurde uns das Auto noch einmal persönlich gezeigt und es war SEHR ausführlich. War wirklich sehr gut. Dann ging es los Richtung North Island…
Neuseeland
Wir waren 10 Tage unterwegs auf der Strecke Auckland- Pahia – Cape Reinga- Hokianga – Coromandel-Rotorua – Tongariro National Park – Hamilton – Auckland.
Wir haben auf der Strecke immer auf Campingplätzen übernachtet und diese hätten unterschiedlicher nicht sein können. Sehr gut waren alle der Kette Top 10, diese sind echt hervorragend ausgestattet, die facilities sind sauber und ordentlich. Was ich gut finde ist, dass mittlerweile ein Bewusstsein geschaffen wird, überall hängen Schilder mit „help to keep New Zealand green“ und dergleichen. In einigen Duschen hat man sogar nur 5 Minuten heißes Wasser. Reicht ja meistens auch
Wir haben eigentlich immer selbst gekocht, von daher kann ich jetzt leider keine Restaurant – Tips geben.

Wandern in Neuseeland
Die meisten Besucher kommen nach Neuseeland wegen der einzigartigen Natur. Diese lässt sich am besten durch Wanderungen kennenlernen. Da sich das Wetter durch die maritime Lage schnell ändern kann, begeben sich viele Erstbesucher in eine Gefahr. Denn sie vergessen nur leider allzu oft dass sie sich am Ende der Welt in der Abgeschiedenheit befinden wo Hilfe weit weg ist. Es ist sehr wichtig sich über das Wetter zu informieren und eine entsprechende Ausrüstung dabei zu haben. Temperaturschwankungen können plötzlich und unerwartet auftreten. Festes Schuhwerk für manchmal unwegsames Gelände und eine gute Regenjacke gehören selbstverständlich zur Ausrüstung und ins Gepäck.
Das Department of Conservation kann dazu gute Hilfe leisten und die Unterkünfte auf den „Great Walks“ reservieren, die in der Hauptsaison vorausgebucht werden müssen, vor allem zwischen Ende Dezember bis Anfang Februar, wenn die neuseeländischen Schulferien sind. Wer eine Ferienwohnung in Neuseeland mieten möchte, der sollte auch schon im Vorfeld anfragen.
Mit dem Camper durch Neuseeland
Neuseeland ist eines der Länder, welches für einen Campingurlaub geschaffen ist. Unzählige Campingplätze überziehen das Land und bei einer Überlandfahrt vergehen keine 15 Minuten und es kommt Ihnen wieder ein Wohnmobil entgegen.
Die Auswahl der Anbieter erstreckt sich von den einfachen 2 Personen Fahrzeugen ohne DU/WC – bis hin zu den 6 Personen Camper mit allem Komfort. Generell muss aber gesagt werden, dass man bei den großen Modellen die Bettenkapazität nicht ausschöpfen sollte, da es im Fahrzeug bei Vollbelegung schon etwas eng wird.
Die Fahrzeuge sind in der Regel top ausgestattet. So sind z.b. Radio/CD, Heizung; Gaskocher, Du/WC, komplette Küchenausstattung, Bettwäsche u.v.a. Standard, aber auch ein
TV Gerät mit DVD Player ist bei manchen Anbietern schon mit dabei.
Die Mietstationen sind in Auckland und Christchurch zu finden, Einwegmieten sind kein Problem und werden als solches auch zu 99 % verkauft. Spezialangebote gibt es auch hin und wieder zum Beginn und Ende der Saison. Die Miete eines Campers sollte rechtzeitig geplant werden, da diese in der Hochsaison (Dezember – Februar) sehr schnell ausgebucht sind.
Mit dem Mietwagen durch Neuseeland
Neben dem Camper ist der Mietwagen die beliebteste Fortbewegungsart in Neuseeland. Da sich Christchurch und Auckland mit ihren intentionalen Flughäfen anbieten, empfiehlt sich eine Miete zwischen diesen beiden Städten. In den Monaten März bis Juni (NZ Herbst) die Strecke Auckland – Christchurch und in den Monaten September – Dezember (NZ Frühjahr) genau umgekehrt. Einwegmieten sind in hier kein Problem und werden überall angeboten. Die Palette erstreckt sich von kleinen Autos für 2 Personen bis hin zu den großen 4×4 Fahrzeugen oder Minibussen, meist japanischer Herkunft.
Bei der Auswahl des Vermieters sollte man noch erkunden ob bei der Überfahrt zwischen den beiden Inseln das Auto mitgenommen wird oder es an den jeweiligen Fährstationen (Picton / Wellington) gewechselt werden muss. Vermieter die keinen Wechsel der Autos vorsehen sind meistens um eine Spur billiger, dafür muss aber die Überfahrt des Wagens auf der Fähre mitkalkuliert werden.
Busrundreisen in Neuseeland
Diese Art ein Land zu bereisen, in diesem Fall Neuseeland, ist sicherlich die bequemste und stressfreiste – wenn auch nicht die kostengünstigste. Ihr Reiseleiter und Busfahrer (manchmal ist auch der Busfahrer gleichzeitig Reiseleiter) bringt Sie von einem Ort zum anderen und zeigt Ihnen die Schönheiten von „Aotearoa“ – dem Land der Großen weißen Wolke, wie es in Maori Sprache heißt. Täglich sind das Hotelzimmer und die Mahlzeiten schon vorreserviert, die Gepäckstücke werden direkt vom Bus auf Ihr Zimmer gebracht und bei den kompetenten Kommentaren der Reiseleiter, lassen Sie das Land an sich vorüberziehen. Man braucht sich im Prinzip um nichts mehr zu kümmern.
Busrundreisen starten in der Regel in Auckland oder Christchurch und zeigen in durchschnittlich 18 Tagen die Nord,- und Südinsel. Bei manchen Veranstaltern werden auch kürzere Touren (nur Nord oder Südinsel) angeboten. Das Angebot erstreckt sich von den „normalen Touren“ bis hin zu Spezialrundreisen welche z.B. viele Wanderungen eingebaut haben oder Rundreisen die sich auf die Tierbeobachtung spezialisiert haben. Für den sportlich Interresierten werden u.a. auch Rundreisen mit dem Fahrrad oder dem Motorrad angeboten.
Die Westküste der Südinsel Neuseelands
Wer Ruhe und Erholung sucht, findet diese in und um Punakaiki. Bekannt geworden ist das kleine Dörfchen durch die bizarren Felsformationen, die Pancake Rocks. Diese befinden sich im Paparoa Nationalpark. Zu finden sind, die von der Natur gemeißelten, Palatschinkenstapeln (Pfannkuchenstapeln) direkt an der Tasman See. Eine Wanderung entlang dieser geologischen Formationen ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Von diversen Plattformen aus kann man sich von den tosenden Brandungslöchern einen Eindruck verschaffen. Dieses Naturspektakel zeigt deutlich die Kraft des Wassers und mit etwas Glück und guten Wetterbedingungen, ein wunderschönes Naturschauspiel.
Zirka 80km südlich befindet sich die größte Stadt der Westküste auf der Südinsel Neuseelands, Greymouth. Der Name lässt sich daher ableiten, da diese Stadt mit ihren etwa 10000 Einwohnern an der Mündung des Grey River liegt, welcher die Stadt in 3 verschiedene Regionen teilt. Weiter dient dieses Städtchen als Endstation der Tranz Alpine Eisenbahn, welcher auf seinem Weg von Christchurch nach Greymouth die neuseeländischen Alpen überquert. Etwa 13km südlich gelegen, kann man den wilden Westen nach Kiwi Art erleben. Shantytown ist eine liebevoll, rekonstruierte Goldgräberstadt aus dem Jahre 1870. Es ist möglich mit einer alten Dampflok, die den Namen Kaitangata trägt, in den hinteren Teil des Parks zu gelangen, um unter Aufsicht etwas Gold zu “waschen”.
Ein weiterer Anziehungspunkt der Südinsel, sind die neuseeländischen Alpen. Als touristischer Punkt noch nicht überlaufen, bieten sie dem Besucher die Möglichkeit mit der Natur ins “Reine” zu kommen. Der höchste Berg Neuseelands, der Mount Cook/Aoraki beeindruckt mit einer Höhe von über 3750m. In Mitten des Nationalparks gelegen und umgeben von 140 Bergen, die die 2000-er Marke überschreiten bildet er das Zentrum des zu 40% vergletscherten Nationalparks. Die bekanntesten Gletscher sind der Franz Josefs,- und der Fox Gletscher, welche sehr leicht auch für den Autofahrer zu erreichen sind.
Im Mekka des Extremsports finden sich für Jung und Alt die passenden Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung. Queenstown gilt als das Um und Auf für Adrenalinjunkies. Angefangen beim Bungee Jumping weiter zum Fallschirmspringen oder Speed Bootfahrten bis hin zu einer neueren Erfindung der Kiwis, dem Zorbing, hat diese Region Neuseelands einfach für alle Möglichkeiten der sportlichen Betätigung vorgesorgt. Meist spielt in dieser Umgebung auch das Wetter mit, da hier ein, für Neuseeland, sehr mildes Klima herrscht und mit 840mm Regen pro Jahr gute Bedingungen gegeben sind, um sich der Natur zu widmen.
Ein weiteres Weltnaturerbe der UNESCO darf Neuseeland für sich beanspruchen. Der Milford Sound ist die wichtigste Attraktion des Fiordland Nationalparks, welcher mit seinen 12500km2 der größte Neuseelands ist. Aber dieser Nationalpark hat noch eine weitere Superlative auf Lager, er stellt den unzugänglichsten Teil Neuseelands dar. Aber auch Neuseelands “Bischofsmütze” ist hier beheimatet, der Mitre Peak, welcher immer wieder als Postkartenmotiv dient. Direkt an der Grenz zum Fiordland Nationalpark befindet sich Te Anau, ein ganz dem Tourismus verschriebener Ort, welcher für ca. 3000 Besucher Übernachtungsmöglichkeiten bietet. Von hier aus starten die Ausflüge in den Milford Sound ob per Busse oder mit dem Flugzeug. Eine Alternative dazu bietet ein Bootsausflug in die Te Ana-au Höhlen, wo die unzähligen Glow Worms Licht ins Dunkel bringen.
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